Haben Sie das Gefühl, dass Ihr PageRank nach einem dubiosen Deal zur Optimierung Ihrer Website für mehr Traffic plötzlich gesunken ist? Oder haben Sie Ihre Links auf irrelevanten oder Spam-Websites gefunden? Wenn ja, dann sind Sie möglicherweise Opfer von Black-Hat-SEO geworden!
Bevor Sie mit der Behebung dieses Problems beginnen, sollten Sie sich gründlich informieren und Experten konsultieren, die Ihnen helfen, die Ursache zu verstehen. Dieser Artikel kann Ihnen bei den ersten Schritten des Wiederherstellungsprozesses helfen, damit Sie Ihre Website schützen und bereits entstandene Schäden minimieren können.
Wiederherstellung nach Black Hat und negativer SEO
Als Erstes sollten Sie die Situation unter Kontrolle bringen. Das bedeutet: Wenn Ihre Domain oder Website unter der Kontrolle von jemandem steht, der keine wirklichen Kenntnisse in SEO oder Webentwicklung hat, müssen Sie die Kontrolle übernehmen.
Gewährleisten Sie den Zugriff auf Ihre Domain
Stellen Sie sicher, dass Sie über Plattformen wie GoDaddy, Google Domains, Cloudflare oder das von Ihnen verwendete System Zugriff auf Ihre Domain haben.
Webhosting und Datensicherungen
Danach sollten Sie sicherstellen, dass Sie Zugriff auf Ihr Webhosting und Ihre Website selbst (z. B. bei WordPress) haben und dass Sie Backups Ihrer Website haben – und zwar genau in dieser Reihenfolge. Denn wenn Sie Zugriff auf Ihre Website haben, können Sie sie theoretisch mit einem Plugin herunterladen.
Minderungsmaßnahmen und Zugangsbeseitigung
Als Nächstes sollten Sie das Problem beheben, indem Sie der Person, die Ihre Domain kontrolliert, den Zugriff entziehen. Jede Plattform, wie beispielsweise Google Domains, Cloudflare oder GoDaddy, bietet eigene Anleitungen an, die Sie online finden können. Dies sollte Ihre oberste Priorität sein.
Wenn Sie das nicht tun, könnte jemand einfach Ihre Website kapern und Ihnen mitteilen, dass er Ihnen die Website erst zurückgibt, wenn Sie ihm einhundert Dollar, dreitausend Dollar oder in manchen Fällen sogar noch mehr zahlen.
SEO-Audit und -Bewertung
Nach der Kontroll- und Risikominderungsphase folgt die Prüfung, für die ein SEO-Experte die Bewertung durchführen muss. Google, Bing oder Yahoo bieten diese Prüfung nicht an. Sie müssen einen externen Dienstleister damit beauftragen.
Wenn Sie jedoch Zugriff auf Ihre Google Search Console haben, können Sie dies selbst überprüfen. In unserem Blog finden Sie Artikel, die Ihnen erklären, wie das geht.
Verstehen, was wirklich passiert ist
Nach dem Audit sollten Sie gemeinsam mit einem Experten die Ursachen analysieren. Holen Sie sich eine zweite Meinung von einer zufällig ausgewählten Person ein, beispielsweise von einem Webentwickler, der Nachforschungen anstellen und die Situation überprüfen kann.
Es ist nicht immer notwendig, einen SEO-Experten hinzuzuziehen. Jeder, der etwas Ahnung hat, googeln kann, technisch versiert ist und Branchenerfahrung besitzt, kann helfen. Sie müssen keinen Top-SEO-Experten für 1.000 US-Dollar engagieren, um das Problem zu lösen. Auf YouTube finden Sie viele leicht verständliche Videos, und wie bereits erwähnt, bieten wir Ihnen hilfreiche Artikel an. Zögern Sie also nicht, uns um Hilfe zu bitten.
Anderes Problem, andere Lösung
Dann müssen Sie handeln. Jede Black-Hat-SEO- oder Negative-SEO-Situation erfordert unterschiedliche Lösungen. Ob es sich beispielsweise um ein bezahltes Linkbuilding-System oder ein allgemeines Linkbuilding-System handelt – es sind unterschiedliche Dinge, die jeweils unterschiedliche Vorgehensweisen erfordern. Wenn Sie jemanden für Links bezahlt haben oder umgekehrt, können beide Seiten betroffen sein, manche mehr als andere, je nach Art der Links.
Manchmal zahlt man $39,99 für Backlinks (die technisch gesehen dasselbe sind wie Links). Derjenige, dem man das Geld gegeben hat, könnte dann die eigene Website mit Spam und Bots überfluten, sodass die Seite in Linkberichten von themenfremden Websites auftaucht. In solchen Fällen müsste man diese Links möglicherweise ablehnen oder die Websites bitten, das Attribut „nofollow“ hinzuzufügen. Das ist oft unpraktisch, wenn es Zehntausende von Links gibt, und man möchte diese Websites ja nicht auch noch mit Spam überfluten. Das Überfluten dieser Websites könnte weitere Probleme verursachen, da sie sich wehren könnten. Das möchte man natürlich vermeiden.
Hier benötigen Sie jemanden, der Links disavowiert, nofollow-Attribute hinzufügt und die Situation regelt. Wenn Sie beispielsweise viele Affiliate-Links haben, die nie gemeldet wurden, kann ein guter WordPress-Entwickler schnell nofollow-Attribute in all Ihren Blogartikeln implementieren.
Nebenbei bemerkt: Manche Probleme stehen in keinem Zusammenhang mit Links. Cloaking beispielsweise beinhaltet das Verbergen von Text auf Ihrer Website, möglicherweise um das Ranking verschiedener Seiten zu manipulieren. Manche Unternehmen erstellen sogenannte Gatepages, die Links zu einer bestimmten Website weiterleiten. Wenn Sie beispielsweise für bestimmte Keywords ranken möchten, könnten Sie 20 verschiedene Websites erstellen, um den Traffic auf die Zielseite zu lenken. Auch dies ist eine schädliche Praxis. Sollte Google Sie dafür abstrafen (was selten vorkommt), werden Sie nicht unbedingt benachrichtigt, aber Ihr Ranking wird sinken. Bei der Behebung von Black-Hat-SEO-Verstößen geht es nicht immer nur um die Aufhebung von Abstrafungen, da diese zu den schwerwiegendsten Problemen zählen.
Black-Hat-SEO kann auch dann vorhanden sein, wenn Sie es nicht bemerken.
Black-Hat-SEO-Probleme sind möglicherweise für Sie unsichtbar; Sie bemerken sie unter Umständen gar nicht auf Ihrer Website. Daher gilt: Behalten Sie die volle Kontrolle über Ihre Domain und Website. Entfernen Sie gegebenenfalls den Zugriff für die betreffende Person. Lassen Sie Ihre Website von einem Experten prüfen, der über technisches Know-how und Erfahrung in der Webentwicklung verfügt. Planen Sie die Behebung des Problems mit einem professionellen SEO-Experten (dessen Suche etwas Zeit in Anspruch nehmen kann) und setzen Sie diesen Plan anschließend um.